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Spitzenmedizin im Klinikum Wels - Grieskirchen:

Roboter assistierte Operationstechnik ermöglicht Quantensprung!

 

Das Klinikum Wels - Grieskirchen hat sich seit Jahren im Bereich der Laparoskopie einen besonders guten Ruf erarbeitet. Durch den Einsatz von innovativen Operationsmethoden wurde und wird die Behandlung von Patienten immer schonender und effektiver. Zum Wohle unserer PatientInnen wurde daher konsequenterweise mit der Einführung der roboterassistieren Laparoskopie der nächste zukunftsweisende Schritt gesetzt.

 

Mit Beginn 2011 wird das von der US-Firma Intuitiv Surgical Inc. entwickelte und nach Leonardo DaVinci benannte Robotersystem höchst erfolgreich an den Abteilungen für Frauenheilkunde und Urologie bei schwierigsten Operationen eingesetzt.

 

Das DaVinci Operationsrobotersystem

"Mit dem Da Vinci-System steht den Ärzten eine konsequente Weiterentwicklung der laparoskopischen Technik zur Verfügung, die viele Schwachpunkte der konventionellen "Schlüssellochchirurgie" beseitigt!" erklärt Primarius Univ. Doz. Dr. Walter Pauer, Abteilung für Urologie.

"Der Einsatz des DaVinci-Systems verbindet die Vorteile der minimal invasiven konventionellen laparokopischen Operationstechnik mit den Vorteilen eines computergestützten Robotersystems", so Primarius Univ. Doz. Dr. Klaus Reisenberger, Abteilung für Frauenheilkunde.

Wichtige unabdingbare Voraussetzungen für den erfolgreichen und optimalen Einsatz dieser Operationstechnik sind ein erfahrenes, hochmotiviertes und eingespieltes OP-Team aus Operateuren, Anästhesisten und OP-Schwestern.

 

Die Vorteile für den Patienten

Das DaVinci-System ermöglicht dem Operateur neben exzellenter Ergonomie eine hochauflösende 3-D-Sicht auf das Operationsgebiet, eine bisher nicht mögliche Präzision der Bewegung und damit Kontrolle der Operationsinstrumente, die bei der herkömmlichen Laparoskopie im Vergleich dazu eingeschränkt ist.

"Wir arbeiten bei dieser Technik nicht mehr direkt am Patienten, sondern vor einem Bildschirm, der uns eine optimale Sicht und beste Orientierung im Bauch- und Beckenraum  - auch in noch so enge Bereiche - verschafft. Die extreme Beweglichkeit und Präzision der Operationsinstrumente ermöglichen eine exakte Präparation und damit bestmögliche Schonung erhaltungswürdiger Gewebestrukturen (z. B. Nervschonung zum Erhalt der Harnkontinenz und Potenz). Zudem sind wir aufgrund der ergonomischen Ausrichtung des Systems auch in der Lage, lange Operationen ohne Ermüdung und Einschränkung der Konzentration durchführen zu können" erklärt OA Dr. Mathias Stockhammer, Abteilung für Urologie.

"Einer der wesentlichen Vorteile des Systems liegt in der völligen Kontrolle aller OP-Instrumente alleinig durch den Operateur, der Präzision und Exaktheit der Schnittführung, der damit verbundenen minimalen Gewebetraumatisierung, geringeren postoperative Schmerzen, kürzerem Krankenhausaufenthalt und schnellerer Wiedereingliederung der Patientinnen in den Alltag," so OA Dr. Josef Maier, Abteilung für Frauenheilkunde.

 

Aus diesen technischen Möglichkeiten ergeben sich neben den bereits erwähnten Vorteilen für unsere Patienten, wie etwa ein kürzerer Krankenhausaufenthalt mit weniger Schmerzen, ein geringeres Infektionsrisiko, weniger Wundheilungsstörungen, geringerer intraoperativer Blutverlust mit weniger Bluttransfusionen, weniger Komplikationen und weniger stationäre Wiederaufnahmen nach hochkomplizierten Operationen. Im Bereich der Urologie wurden mit Hilfe der roboterassistierten laparoskopischen Operationstechnik wesentlich bessere Ergebnisse bezüglich der Harnkontinenz und des Potenzerhalts im Vergleich zur offenen Operation erzielt.

Weiters profitieren vor allem stark übergewichtige PatientInnen von dieser Technik, da gerade die konventionelle minimalinvasive Chirurgie hier an ihre Grenzen und Limitierungen stößt!

 

Erfahrungen der Ärzte der Urologie / Frauenheilkunde im Klinikum Wels - Grieskirchen

Nach striktem Einschulungsprogramm am European Institute of Telesurgery in Straßburg/Frankreich und Aufenthalt an europäischen Referenzzentren  wurden schließlich unter Supervision von Dr. Stephan Buse Chefarzt der Urologie im Alfred Krupp Krankenhaus, Essen/Deutschland bzw. von Dr. Eric Lambaudie vom Paoli Calmettes Center contre le Cancer - Department für Frauenheilkunde, Marseille/Frankreich die ersten komplexen Eingriffe am Klinikum Wels - Grieskirchen im Februar 2011 äußerst erfolgreich durchgeführt.

Mittlerweile werden routinemäßig die operationstechnisch anspruchsvollsten und kompliziertesten Eingriffe sowohl an der Abteilung für Urologie als auch an der Abteilung für Frauenheilkunde mit dem DaVinci System durchgeführt.

 

Zukunftsausblick

"Eine wesentliche strategische Ausrichtung des Klinikum Wels - Grieskirchen und seinen Ärzten ist, seinen PatientInnen die besten verfügbaren Techniken, Medizinprodukte und Technologien unter den strengsten Sicherheitskriterien zur Verfügung zu stellen" betont Mag. Raimund Kaplinger, Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Wels - Grieskirchen.

 

Quelle

Klinikum Wels - Grieskirchen




 



Weiterführende Infos:
www.klinikum-wegr.at