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Betreuung und Pflege in der Familie

 

Grete Kobsik hat zwei Weltkriege miterleben müssen und kann auch sonst einiges aus ihrem Leben erzählen.

Am 19. Dezember feierte Grete Kobsik, Bewohnerin im Haus für Senioren Wels des Diakoniewerks, einen ganz besonderen Festtag: ihren 100. Geburtstag! 2 Weltkriege hat die betagte Dame, die am 19.12. 1911 in Marchtrenk geboren wurde, als Kind und junge Frau miterlebt. Im Alter von 7 Jahren zog sie mit ihren Eltern nach Gunskirchen, wo ihre Eltern ein kleines Sägewerk kauften. Von 1923 bis 1926 besuchte sie die Handels- und Gewerbeschule in Wels, und hier kam sie zum ersten Mal mit dem Diakoniewerk in Kontakt. Im damaligen Evangelischen Altersheim (heute: Haus für Senioren) des Diakoniewerks gab es im Erdgeschoss ein Wohnheim für auswärtige Schüler, in dem auch Grete Kobsik bis zum Abschluss ihrer Ausbildung wohnte. Später arbeitete Grete Kobsik einige Jahre im elterlichen Betrieb. 1952 heiratete sie den Tischlermeister Anton Kobsik und führte mit ihm gemeinsam einen kleinen Tischlereibetrieb. Die letzten Jahre bis zu ihrer Pension (mit 68!) arbeitete Grete Kobsik in der Kanzlei eines Rechtsanwalts. Nach einem Schlaganfall kam ihr Gatte 1995 ins heutige Haus für Senioren, wo er ein Jahr später verstarb.

Bis zu ihrem 97. Lebensjahr lebte Frau Kobsik in ihrem eigenen Haus mit Garten, entschloss sich aber dann zum Umzug ins Haus für Senioren: "Die Atmosphäre hier ist mir sehr angenehm und ich freue mich über den friedlichen, schönen Lebensabend hier im Haus", erklärt sie. Über viele Jahrzehnte waren sie und ihr Mann auch als Spender dem Diakoniewerk verbunden.

Fotos (Diakoniewerk, Abdruck honorarfrei)



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