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      Sozialberatungen in Oberösterreich: Bedarf ist hoch wie nie zuvor!

      Trotz zahlreicher online verfügbarer Informationen rund um das Thema Soziales boomen die Sozialberatungsstellen in Oberösterreich. „Gerade in schwierigen sozialen Situationen und bei komplexen Herausforderungen ist das persönliche Gespräch für viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher immer noch die erste Wahl.  Damit sind die 65 dezentralen Sozialberatungsstellen auch in Zeiten der Digitalisierung ein unverzichtbares Angebot“, so Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

      Die fachlich versierten und interdisziplinären  Teams  in  den  Sozialberatungsstellen  haben  alleine  im  Jahr  2016 34.602 Klient/innen bei 88.896 Beratungsgesprächen unterstützt. Die Inhalte der Beratungsgespräche sind breit gestreut.

      „Beratungsschwerpunkte bilden finanzielle Angelegenheiten  (44.154  Beratungen) und Themen der Pflege und Betreuung im Alter (24.958  Beratungen). Auch Anliegen rund um das Thema „Wohnen“ (3.761 Beratungen), sowie die Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen aller Art (5.656  Beratungen)  stehen hoch im Kurs“, berichtet  Birgit  Gerstorfer,  die  auch  im  Jahr  2016  auf  einen  neuerlichen Rekordstand an Sozialberatungen verweist:
      „Viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher haben zunehmend zu kämpfen, um über die Runden zu kommen. Die hohe Anzahl an Beratungen in finanziellen Angelegenheiten sprechen eine eindeutige Sprache“.

      Was sind und leisten die Sozialberatungsstellen?

      Oberösterreich verfügt  über 65  dezen trale Sozialberatungsstellen.  In jedem Bezirk gibt es mehrere Anlaufstellen zu allen sozialen Belangen
      die – sofern  notwendig – zu  Expertinnen und Experten im jeweiligen Fachgebiet weitervermitteln.

      „In Kooperation mit den Magistraten und Sozialhilfeverbänden bietet das Sozial-Ressort den Bürger/innen damit einen soliden Wegweiser, um sich in der  teilweise komplexen Aufgabenverteilung des Sozialwesens zurecht zu finden und möglichst rasch und zielgerichtet jene Hilfeleistung zu erhalten, die
      gesucht und benötigt wird“, so Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

      Die  Beratungsleistungen  in  allen  Sozialberatungsstellen  Oberösterreichs  erfolgen  kostenlos und  vertraulich – auf  Wunsch  kann  eine  Erstberatung  auch  anonym  erfolgen.  Die  Themen der Beratungen sind vielfältig, beziehen sich im Schwerpunkt aber auf folgende Gebiete:

      • Rat und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen und sozialen Notlagen
      • Hilfestellung bei finanziellen Problemen
      • Hilfe bei drohender Wohnungslosigkeit
      • Vermittlung bei Alkohol-, Drogen-, Ehe- und Familienproblemen
      • Unterstützung in Konfliktsituationen (zB. Gewaltbedrohung in der Familie)
      • Hilfestellung    bei    Behördenangelegenheiten    (zB.    Pflegegeldantrag,    Bedarfsorientierte Mindestsicherung)
      • Weiterleitung an andere Hilfsorganisationen und soziale Einrichtungen wie z.B.: Altenpflege und -betreuungsreinrichtungen (mobil und stationär), Heim- und Haushaltsservice, Mahlzeitendienste (Essen auf Rädern), Mobile Hospiz und Palliative Care, Unterstützung für pflegende Angehörige, Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz und deren Angehörige, Familienhilfe

      Beratungsbilanz 2016

      Im Jahr 2016 haben die 102 Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter der 65 Sozialberatungsstellen in Oberösterreich in Summe 34.602 Klient/innen beraten. Im  Vergleich zum Jahr 2007 bedeutet das einen Anstieg um 38,5%. Im  Vergleich  zum  Jahr  2015 wurden  zusätzlich 525 Beratungen (+1,54 % 2015/2016) durchgeführt.

      Der Sozialratgeber 2017 ist erschienen

      Den  Sozialratgeber 2017 findet  man in  Sozialberatungsstellen,  in  Gemeindeämtern  und  bei zahlreichen sozial engagierten Vereinen und Institutionen. Seit mehr als 10 Jahren bietet das bewährte Nachschlagewerk sowohl Betroffenen als auch Hilfeleistenden einen umfassenden Überblick über soziale Leistungen in Oberösterreich.

      Wie  hoch  sind  die  Geringfügigkeitsgrenzen,  Notstandshilfe  und  Ausgleichszulage? Was  hat sich  beim  Kinderbetreuungsgeld  geändert?  Werden  bei  der  Altersteilzeit  Pensions- oder Abfertigungsansprüche   beeinträchtigt?   Wer   erhält Pflegegeld   und   wie   viel?   Welche Gebührenfreistellungen  gibt  es,  und  wo  sind  sie  zu  beantragten?  Wohin  kann  ich  mich wenden, wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt ist?

      Diese  und  viele  weitere  Fragen  beantwortet  der  Sozialratgeber  2017.  Über  100  Seiten  mit ausführlichen  Erklärungen  zu  Geld- und  Sachleistungen  und  Tipps  zur  Beantragung  sowie Angaben  zu  Betreuungs- und  Beratungsangeboten  bei  speziellen  Problemen,  mehr  als  70 Seiten mit wichtigen Adressen.

      Herausgegeben  wird  die  Informationsbroschüre  jährlich  von  der  Sozialplattform  OÖ,  in Zusammenarbeit  mit  dem  Land  OÖ – Abteilung  Soziales,  der  Arbeiterkammer  OÖ  und  der KirchenZeitung Linz.

      Erhältlich  ist  das  umfassende  Nachschlagewerk  als pdf-Version (inklusive  Hyperlinks,  die die Navigation erleicht ern) auf den Internetseiten aller KooperationspartnerInnen:

      Die  Broschüre  kann  auch als  Printversion kostenlos  und  versandkostenfrei bestellt werden.

      Weiterführende Infos:

      Quelle: Pressekonferenz Landesrätin Birgit Gerstorfer Sozialberatungen in Oberösterreich: Bedarf ist hoch wie nie zuvor!