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      Neuer Standort für den SPAR-Caritas-Markt „Perspektive Handel“

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      Der SPAR-Caritas-Markt „Perspektive Handel“ in Wels ist von der Vogelweide in die Grieskirchner Straße 9 übersiedelt. Das Qualifizierungsprogramm für Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund und ältere arbeitslose Menschen wird nun durch die moderne Filiale in Wels-Neustadt aufgewertet. Seit 2014 waren mehr als 200 Personen im Projekt beschäftigt, davon haben 60 Prozent den Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft.

      Das SPAR-Caritas-Kooperationsprojekt „Perspektive Handel“ ist vor über 12 Jahren als Ausbildungsprojekt für junge Menschen mit Beeinträchtigungen ins Leben gerufen worden. „Der Schlüssel zum Erfolg: eine professionelle, individuelle Begleitung und die praxisnahe Ausbildung“, erklärt Caritas OÖ-Direktor Franz Kehrer, MAS. „Heute bilden wir an zwei Standorten in Oberösterreich, in Alberndorf und in Asten, Menschen mit Beeinträchtigungen aus, die dadurch gute Chancen für den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt erhalten.“

       

      2014 wurde in Wels ein weiterer SPAR-Caritas-Markt in Zusammenarbeit mit dem AMS und dem Land OÖ eröffnet. Hier geht es um andere Zielgruppen, die es am Arbeitsmarkt ebenso schwer haben: Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund und ältere arbeitslose Menschen. Die MitarbeiterInnen erhalten als sogenannte „Transitarbeitskräfte“ im Rahmen eines befristeten Dienstverhältnisses (6 Monate) eine maßgeschneiderte Qualifizierung in verschiedensten Bereichen des Handels. Zudem werden die MitarbeiterInnen nach der Qualifizierung bei der aktiven Arbeitssuche unterstützt und begleitet. „Derzeit sind in Wels 25 MitarbeiterInnen beschäftigt. Von den bisher über 200 Beschäftigten haben im Anschluss 60 Prozent den Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft.“, freut sich Mag. Wolfgang Scheidl, Geschäftsführer der gemeinnützigen „Perspektive Handel Caritas gGmbH“.

      Auch für SPAR ist das Projekt ein Gewinn, wie Jakob Leitner, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale Marchtrenk, erklärt: „Das Besondere am Projekt ist der gestiftete Nutzen für alle Betroffenen am Ende der maßgeschneiderten Qualifizierung: Gut ausgebildete MitarbeiterInnen besetzen vakante Stellen von SPAR.“ Im letzten Drittel der Qualifizierung werden den Beschäftigten potentielle Arbeitsplätze von SPAR vorgeschlagen. Knapp 70 Prozent der direkt an SPAR vermittelten Personen haben dabei hier auch eine berufliche Heimat gefunden. AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer: „Wir arbeiten Hand in Hand mit der Wirtschaft. Dadurch erhöht sich auch die Wirtschaftlichkeit des Projekts und verursacht deutlich weniger Kosten.“

       

      „Es freut mich, dass eine innovative Idee aus Oberösterreich nun in ganz Österreich Schule macht“, so Caritas-Direktor Franz Kehrer, der sich bei allen Kooperationspartnern des Projektes für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit bedankt. Um die Kooperation auf SPAR-Filialen in anderen Bundesländern ausdehnen zu können, haben die Caritas-Organisationen in OÖ, Wien Kärnten und NÖ gemeinsam die „Perspektive Handel Caritas gemeinnützige GmbH“ (PHC) gegründet. Die nun als selbständige „Kauffrau“ die Trägerschaft von bislang acht Märkten hat. „Den KundInnen bleibt der Markt in der gewohnten SPAR-Qualität erhalten, der Einkauf hat aber – nach dem Motto: „Dein Einkauf. Meine Chance“ – den Mehrwert, dass dadurch Menschen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt werden“, so Wolfgang Scheidl. Österreichweit haben von den bisher 400 Beschäftigten rund 60 Prozent den Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft.

      Quelle: Caritas OÖ

      Bildhinweis: Caritas OÖ