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      Ausgezeichnete Dissertation nach erfolgreicher langjähriger Forschung in der Büroergonomie für Forschungskoordinator Bernhard Schwartz

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      Nach über 9.000 Stunden Arbeit, vier Journalpublikationen in internationalen Peer-Review Journalen als Erst- und/ oder korrespondierender Autor, 11 Konferenzbeiträgen auf internationalen Konferenzen sowie einer Vielzahl an wissenschaftlichen und öffentlichen Vorträgen im In- und Ausland konnte Dr. Bernhard Schwartz, BSc MSc sein Doktoratsstudium im Bereich Naturwissenschaft (Sportwissenschaft) an der Universität Wien mit Auszeichnung abschließen. Seine Dissertation wurde außerdem mit dem österreichischen Staatspreis „Award of Excellence“ prämiert.

      Mit seiner Arbeit „Implementing two-desk sit-to-stand workstations in office environments: The short and medium-term effects of working in alternating postures (sit/stand) on cognitive performance and sedentary behaviour” behandelte Bernhard Schwartz das topaktuelle Thema langer Sitzzeiten in Büroumgebungen. Im Rahmen zweier randomisiert kontrollierter Studien erforschte er den Einfluss von Körperhaltungswechseln (Sitzen/ Stehen) auf die Kognition von Personen mit langen Sitzzeiten. Parallel dazu untersuchte er im Rahmen einer Langzeitstudie auch den Einfluss von höhenverstellbaren Tischen auf den Kortisol-Spiegel sowie das Aktivitätsverhalten von Büromitarbeiterinnen und Büromitarbeitern. Die Erkenntnisse der Dissertation sowie die derzeit an der FH Gesundheitsberufe OÖ laufende und von Bernhard Schwartz initiierte und geleitete Studie „Sitzen – Stehen – Fit“ können helfen, zukünftige Arbeitsumgebungen sowohl gesünder als auch produktiver zu gestalten.

      Mehrere Auszeichnungen

      Schon in den letzten Jahren konnte sich Bernhard Schwartz über mehrere Auszeichnungen freuen. Neben dem dritten Platz bei der 3-Minute-Thesis-Competition auf dem Weltkongress für Ergonomie „IEA 2015“ in Melbourne, Australien, konnte er bereits einen Science Slam gewinnen und alle Fächer des Dissertationsprogramms mit der Bestnote absolvieren. Die nebenberuflich erstellte Dissertation wurde von den Gutachtern Prof. Jack Dennerlein der Eliteuniversität Harvard und Prof. Harris-Adamson von der Eliteuniversität Berkeley als exzellent beurteilt. Die Reviewtätigkeiten für internationale Journals wie „PlosOne“ oder „Journal of Science and Medicine in Sport“ runden sein wissenschaftliches Profil ab. Durch die Prämierung seine Arbeit durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit dem „Award of Excellence“ Staatspreis zählt die Dissertation von Dr. Schwartz zu einer der besten 40 Dissertation in ganz Österreich für das Studienjahr 2018/2019.

      Und so geht’s weiter

      Bernhard Schwartz ist seit zwei Jahren Forschungskoordinator an der FH Gesundheitsberufe OÖ und unterstützt dabei Forschungs- und Entwicklungsprojekte operativ. Er ist außerdem in der Lehre und Forschung an der FH tätig. Neben der Leitung der Forschungsprojekte „Sitzen – Stehen – Fit – Einfluss von Sitz-/ Steharbeitsplätzen auf das Bewegungsverhalten und die Prävalenz muskuloskelettaler Beschwerden am BAWAG Group Headquarter“ und „Effektive Rehabilitation nach Schlaganfällen durch Virtual Reality unterstützte Therapie“ mit dem OÖ Startup Rewellio ist Bernhard Schwartz auch Forschungsmitglied der Projekte „Belaprim – physische und psychische Belastungen von Primarstufenlehrerinnen und -lehrern“ und „Einfluss einer Therapiepause bei Kindern mit phonologischen Aussprachestörungen im Alter von 5 – 6 Jahren (ETKA) – Eine randomisiert kontrollierte Studie“.

      „Mit Bernhard Schwartz haben wir nicht nur einen äußerst kompetenten und engagierten Forschungskoordinator, sondern auch einen Kollegen, dessen wissenschaftliches Know-How für die FH Gesundheitsberufe OÖ sehr wertvoll ist und auf dessen künftige wissenschaftliche Karriere und Forschungsprojekte wir uns sehr freuen“, gratuliert Mag. Dr. Sylvia Öhlinger, Leitung Hochschulentwicklung und F&E der FH Gesundheitsberufe OÖ.

      Quelle: FH Gesundheitsberufe OÖ

      Bildhinweis: FH Gesundheitsberufe OÖ – Marin Lusser